Jazzdiskurs - Der aktuelle CD-Tipp Der aktuelle CD-Tipp jazzdiskurs - der cd-tipp
  vom 27.11.2009
  Melody Gardot
 

my one and only thrill

erhältlich im Pressezentrum
Preis: 17.99 EUR

Rezension:

  hr erstes Album war mir noch zu blueslastig mit teilweise viel zu kurzen Titeln. Nun war ich anfangs bei ihrem neuesten Werk auch skeptisch. Doch schon beim zweiten Hören entfacht Melody Gardot mit ihren Songs auf "My one and only thrill" Gänsehaut und verführt zum Träumen.
Teilweise sind die Songs sehr sparsam instrumentiert, aber dafür sehr qualitativ: tolle Streicher, die ab und an an Musicals oder sogar klassische Werke erinnern, Klavier, Saxophon, Trompeten, Xylophon und Harfen, eine Wonne, zuzuhören, das klingt alles sehr tiefgehend und ist für mich auch nie schnulzig wirkend. Die Stimme einfach toll, die Strophen und Refrains ein Hochgenuss.
 
   
   
Jazzdiskurs - Der aktuelle CD-Tipp Der aktuelle CD-Tipp jazzdiskurs - der cd-tipp
  vom 27.11.2009
  Nils Landgren
 

Christmas with my friends II

erhältlich im Pressezentrum
Preis: 17,99 EUR

Rezension:

  Die erste CD hat mich schon begeistert. Ich kann sie eigentlich nicht mehr hören, diese Weihnachtslieder, die man immer und immer wieder zu hören bekommt. Das hier ist wieder anders, es ist schön, es ist ungewohnt und doch vertraut. Einfach nur fantastische, einfühlsame Musik, die einen auffängt und trägt, selbst durch die anstrengenste Zeit des Jahres: die Weihnachtszeit.  
   
   
CD-Tipp vom 13.08.2002 Der aktuelle CD-Tipp  
  Cassandra Wilson
 

Sings Standards - The Best Of
2002 Verve
CD 731458983729

erhältlich im Pressezentrum
Preis: 16,99 EUR

 

Rezension:

  Jazz-Fans, die sich darüber beklagen, dass sie bei dem erlesenen Sound von Cassandra Wilson, der immer stärker in Richtung Pop und Blues tendiert, nicht mehr genügend Jazz finden, werden durch diese Sammlung mit ihren (relativ) geradlinigen Stücken aus den späten 80er-Jahren reichlich entschädigt.
Sie hat aus vier Alben, die für das inzwischen verschwundene JMT-Label entstanden, ihre Auswahl getroffen und ihre stetige Entwicklung aufgezeichnet, die von Brooklyns Elektro-Funk-M-Base-Schule hinweg führte zu einer urwüchsigeren, viel persönlicheren Interpretation. Sie selbst hat viel übernommen von Betty Carters flexiblem Gefühl für Zeit und gelassene Rhythmen, sie vermeidet routinemäßige Abwicklung bei Songs wie "Round Midnight" und bei einer Wiedergabe ohne Worte von Billy Strayhorns "Chelsea Bridge". Weniger interessant ist ihr Umgang mit frühen Klassikern wie "I'm Old Fashioned" und "Blue Skies", bei denen es an Tiefgang fehlt, die aber dennoch anziehend wirken.